„Advent, Advent“ – festlicher Nachmittag im Seniorenheim der AWO

Am 05.12.2018 machte sich unser Schulchor nach langen Vorbereitungen gegen 14:30 Uhr auf den Weg in das Seniorenheim an der Nürnberger Straße in Langenzenn. Im Rahmen der monatlichen Feier der Geburtstagskinder, natürlich gratulierte der Chor dazu auch mit einem Ständchen, aus der Einrichtung hatten die Mitglieder des Chores eine adventliche Feier vorbereitet. Die Schülerinnen und Schüler studierten dazu insgesamt 6 Lieder gemeinsam ein, die sie an diesem Nachmittag auch zum Besten gaben. Überwiegend traditionelle Weihnachtslieder luden die dortigen Bewohner/Innen ein, mitzusingen und in Gedanken in die eigene Kindheit und Jugend zurückzureisen. Einige Chormitglieder bereicherten das Programm mit Solostücken auf der Gitarre (Mareike Schmidt), dem Klavier (Matilda Niess) oder mit vorgetragenen Gedichten (Evelyn Sieber und Leonie Pittorf). Besinnliche Texte, die ebenfalls von den Kindern vorgelesen wurden, rundeten das einstündige Programm ab (Leserinnen: Lili Ackermann, Annika Barnickel, Mareike Schmidt, Sarah Eichler und Linda Reinecke). Im Anschluss an das adventliche Programm wurden von den Kindern aus dem Chor gemeinsam mit den anwesenden Bewohnerinnen und Bewohnern noch schöne Weihnachtskarten gebastelt, die sich die Seniorinnen und Senioren als kleines Andenken an die Feier in ihren Wohnbereich stellen konnten. Ohne Berührungsängste und ohne Scheu mischten sich unsere Schüler/Innen unter die Senioren und kamen mit ihnen beim Basteln ins Gespräch, was beide Seiten sehr genossen. Vielen Dank in diesem Zusammenhang auch an Frau Schadinger und einige Schüler/Innen aus der „Bili“-Gruppe, die die Weihnachtskarten vorbereitet und die Kinder angeleitet haben. Ebenso hat Frau Maier in den Chorproben mit ihrem musikalischen Know-How zum Gelingen der Feier beigetragen. Ein besonderer Dank geht darüber hinaus an die Eltern der Chorsänger/Innen, die ihre Kinder als Fahrservice am Nachmittag vom Seniorenheim abgeholt haben, da der Termin kein Heimkommen mit dem Bus mehr ermöglicht hat. Nicht zuletzt möchte ich den Kindern sehr herzlich danken, die neben den wöchentlichen Chorproben ihre Freizeit geopfert und bis in den späten Nachmittag hinein den Senioren eine kleine Abwechslung in ihrem Alltag ermöglicht haben. Das schönste Kompliment erhielten wir am Ende des Nachmittags, als wir bereits im Aufbrechen begriffen waren, indem eine ältere Dame fragte: „Sie kommen aber schon wieder, oder?“

B. Schmidhuber


Juniorwahl - Wir gehen wählen!

In der Woche vor der Landtagswahl in Bayern war es soweit – alle Schüler der zehnten Klassen hatten im Rahmen der Juniorwahl das Recht ihre Erst- und Zweitstimme abzugeben. Im Sozialkundeunterricht wurde die Wahl vorbereitet. Welche Ziele haben die Parteien? Welche Direktkandidaten treten in unserem Stimmkreis an? Ja, es wurden viele Fragen vor der Wahl geklärt – und dennoch schallte die Frage „Wirklich nur zwei Kreuze, bei so vielen Kandidaten?“ aus der ein oder anderen Wahlkabine.


Pia mit ihren beiden Stimmzetteln an der Wahlurne

Das Ergebnis der Juniorwahl in Bayern wird auch die Berufspolitiker interessieren. „Die Grünen“ wären mit 28% der Gesamtstimmen deutlich die stärkste Fraktion bei den „U-18-Wahlen“ geworden. Diese Stimmen der heutigen Juniorwähler werden in fünf Jahren den wirklichen Ausgang der Landtagswahl stark beeinflussen.

E. Hornig


Assessmentcenter, was ist das?


Am 4.10. konnte erstmalig ein Assessmentcenter-Training an der RSL angeboten werden. Nach einer Umfrage durch die Klassen- und Wirtschaftslehrer meldeten sich erfreulicherweise 44 Schüler der 9. und 10. Klassen freiwillig, um nachmittags aktiv in des Bewerbungstraining einzusteigen. Das zeigt, wie motiviert unsere Schüler in dieses Schuljahr starteten.

 

 


Frau Bogendörfer, Ausbildungsleiterin der Stadt Fürth, erschien mit zwei ihrer Azubis, die in den letzten Jahren selbst Erfahrung im Bewerbungsprozess sammeln mussten und so aus erster Hand erzählen konnten. Dabei hatten sie, neben Informationen zum Bewerbungsprozess des Verwaltungsfachangestellten, allerhand Neuigkeiten über das den Schülern bis dahin unbekannte Assessmentcenter.

 

 

 

Hauptinteresse eines Assessmentcenters ist es, die Bewerber bezüglich ihrer Persönlichkeit, ihrer Motivation und ihrer Kompetenz mit Hilfe einer Vielzahl von Beobachtern (Personalsacharbeiter, Ausbilder, Abteilungsleiter) zu durchleuchten. Somit stehen die Bewerber vor der Herausforderung eines strukturierten Interviews, der Präsentation eines berufsbezogenen Themas und einem Rollenspiel, bei dem eine berufstypische Gesprächssituation simuliert wird.

Anschließend stehen neben Gruppendiskussionen noch so genannte Postkorbübungen und Leistungstests auf dem Programm. Nicht, dass jemand denkt, die Bewerber müssten Post im Betrieb austragen: Bei den Postkorbübungen werden Interessierte mit einem überfüllten digitalen Postkorb konfrontiert und haben nur 60 Minuten Zeit, sich eine Übersicht zu verschaffen um zu entscheiden, welche Aufgaben schnellstmöglich zu bearbeiten sind und welche eher mit weniger Priorität vorerst vernachlässigt werden können. Sicher eine Übung, die manch erfahrenem Erwachsenem auch nicht schaden würde.

Aufgrund des spontanen großen Schüleransturms konnten leider nur wenige Praxisübungen umgesetzt werden. Gemeinsam wünschen wir uns aber einen zweiten Termin im Schuljahr, an dem dann ausschließlich die aktive Arbeit im Vordergrund steht.

K. Prowinsky-Prell


Berufsmesse: Bewerbung – ein großes Thema an der RSL

Noch bevor die Zeit der Schulaufgaben und Exen an der Tagesordnung der Realschule standen, durften unsere Schüler der 9. und 10. Klassen am 29.09.18 die dritte Berufsmesse der Realschule und Mittelschule Langenzenn besuchen, die in Kooperation mit der Stadt Langenzenn und dem Förderverein der Mittel- und Realschule geplant wurde.

 

 

 

 

 

 

An über 30 Infoständen von regionalen Ausbildungsbetrieben konnten mehr als 300 Schüler des Landkreises Fürth Kurzgespräche über die jeweiligen Anforderungen des angestrebten Berufs führen. Zusätzlich boten viele Arbeitgeber Praxisübungen an, die später zum Berufsalltag gehören würden.

 

Dazu zählten beispielsweise das Formen von Marzipanröschen bei einer Bäckerei oder das Führen eines Baggers beim Simulator eines Bauunternehmens, der zur Bau-Innung der Stadt Fürth gehörte. Erfreulicherweise waren an mindestens fünf Stationen ehemalige Schüler als Referenten tätig. So konnten auch die Lehrer interessante Gespräche führen und erfahren, was aus ihren ehemaligen Schützlingen geworden ist.

Die Erfahrungen dieses beeindruckenden Events können nun im Unterricht der Fächer Deutsch, IT und Wirtschaft übergreifend genutzt werden. Wir sind uns sicher, dass jeder unserer Schüler in den nächsten Monaten eine Idee oder ein Gespür dafür entwickeln wird, wohin die Reise auf dem Weg zum Traumberuf gehen wird.

K. Prowinsky-Prell


 

Auf den Spuren Michele di Micheles

Voller Vorfreude starteten die Schüler der Klasse 10b zusammen mit ihren Lehrern Frau Prowinsky-Prell und Herr Schmidhuber in das diesjährige Schuljahr. Das lag sicher bei einigen nicht daran, dass sie sich in den Ferien langweilten. Hauptgrund war, dass es schon nach drei Schultagen auf die Studienfahrt in das wunderschöne Italien an den Gardasee ging.


Montag früh um 6.30 Uhr war Treffpunkt an der Realschule. Erfreulicherweise waren die Schüler bereits vor ihren Lehrern vor Ort und so konnte die Reise pünktlich um 7.00 Uhr in das ca. 600 km entfernte Domizil starten.

Nach einer gefühlten Ewigkeit und unendlich vielen Pausen erreichten wir unseren Campingplatz „Camping San Benedetto“ in Peschiera, der direkt am Südufer des Gardasees liegt. Nachdem unsere Luxushäuschen – sorry Benedikt, Sebastian, Marcel und Felix – bezogen waren, durften wir auch schon das erste Abendessen in Form von frischen Pommes und Hähnchenschnitzel, genießen. Anschließend war noch für jeden Zeit, die Füße in den Gardasee zu stecken. Einige mutige sprangen sogar in das feuchte Nass und freuten sich, schon wieder „Ferien“ zu haben.